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Dr. Reinfried Pohl gegen Zwang zur privaten Altersvorsorge: "Zwangs-Riester wäre die zweite Rentenlüge"

Frankfurt/Main, 25. August 2008
Dr. Reinfried Pohl, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Vermögensberatung, spricht sich in der aktuellen Neuauflage seines Bestsellers „Ich habe Finanzgeschichte geschrieben“ gegen jedweden Zwang zur privaten Vorsorge aus.

 

Entsprechend erteilt er allen Überlegungen, Arbeitnehmer per Gesetz unmittelbar oder mittelbar zum Abschluss einer Riester-Rente zu verpflichten, eine scharfe Absage:

„Zwangs-Riester wäre die zweite Rentenlüge“, sagt Pohl in der neuen Ausgabe seiner Gesprächs-Biografie „Ich habe Finanzgeschichte geschrieben“, die nun in der 4. Auflage erschienen ist. Pohl begründet sein Nein zu einer Ergänzung der gesetzlichen Altersvorsorge durch eine vom Staat erzwungene Zusatzversicherung so: „Selbst wer den Riester-Rahmen vollständig ausschöpft, wird als Rentner niemals wieder auf die berühmten 70 % des letzten Lohns kommen.“ Der gesetzliche Zwang zum Abschluss einer Riester-Versicherung würde jedoch bei den Arbeitnehmern zu der falschen Vorstellung führen, das Rentenniveau sei gesichert. Das aber wäre, so Pohl, eine Fortsetzung der staatlichen Beschwichtigungspolitik à la Norbert Blüm.

Dr. Reinfried Pohl, der Erfinder und Grandseigneur des Allfinanzgedankens, leitet seit über 30 Jahren die Deutsche Vermögensberatung. Sie ist mit rd. 33.000 Vermögensberatern und 4 Millionen Kunden der weltweit größte eigenständige Finanzvertrieb.

Seit Produkteinführung hat die Deutsche Vermögensberatung bereits über 770.000 Riester-Renten vermittelt, davon allein bereits über 100.000 im Jahr 2006. Damit zählt die Deutsche Vermögensberatung zu den Marktführern in Deutschland. Pohl sagt dazu: „Die Riester-Rente ist das am besten staatlich geförderte Altersvorsorgeprodukt für breite Kreise der Bevölkerung. Für viele Menschen ist sie ein wichtiger Baustein zur langfristigen Sicherung des Lebensstandards“.

Das im Jahr 2005 erstmals erschienene Buch „Ich habe Finanzgeschichte geschrieben“ avancierte innerhalb kurzer Zeit zum Bestseller in deutschen Buchhandlungen. Die hohe Nachfrage machte mehrere Neuauflagen erforderlich. Mit der nun erschienen 4. Auflage erreicht die Gesamtstückzahl 105.000 Exemplare. Das Buch dokumentiert nicht nur das Lebenswerk des erfolgreichen Pionier-Unternehmers Dr. Reinfried Pohl, sondern vermittelt auch wichtige Leitlinien zu den Themen der privaten Vorsorge und Absicherung.

--------------- „Reinfried Pohl: Ich habe Finanzgeschichte geschrieben. Ein Gespräch mit Hugo Müller-Vogg“. Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg. 4. aktualisierte Auflage, seit Mitte August im Buchhandel.

 
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